07.12.2014

World Vision Teams untersuchen Schäden in vom Taifun Hagupit betroffenen Regionen

Evakuierungen retteten viele Leben – Lager in Tacloban überfüllt

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Tacloban, 7.12.2014 -Vom Taifun Hagupit sind 50 von 90 Provinzen auf den Philippinen betroffen. Andrew Rosauer, verantwortlicher Manager für Katastrophen, äußerte die Befürchtung, dass die Region durch den neuen Sturm schwere Rückschläge erlitten haben könnte. Rosauer erklärt: „Wir haben eine Mammut-Aufgabe vor uns. In der Nacht tobte der Sturm um die Häuser. Wir hörten, wie Dinge durch die Gegend flogen. Wir konzentrieren uns jetzt darauf, schnelle Hilfe leisten zu können. Wir machen uns große Sorgen um die Menschen. Viele haben sich immer noch nicht von Folgen des Taifuns vor einem Jahr erholt.“
 
Durch die Evakuierungsmaßnahmen wurden viele Menschenleben gerettet. Die Evakuierungszentren in Tacloban sind jedoch hoffnungslos überfüllt. Ein Problem sind z.B. die Sanitäranlagen, die für solch einen Ansturm nie gebaut wurden. 
 
Die World Vision Katastrophenteams arbeiten eng mit den lokalen Behörden zusammen, um schnell Hilfe auf den Weg zu bringen. Die größte Herausforderung ist es, die Betroffenen schnell mit sauberem Trinkwasser und Nahrungsmitteln zu versorgen. 
 
Die Kinderhilfsorganisation arbeitet seit dem vergangenen Jahr in der Region eng mit der vom letzten Taifun betroffenen Bevölkerung zusammen. Rosauer betont: „Wir waren so froh, wie schnell die Wiederaufbaumaßnahem voran kamen. Der Mut und der Kampfgeist der Menschen hier waren tief beeindruckend. Es ist zutiefst deprimierend, wenn wir jetzt wieder von vorn beginnen müssen. Wir hoffen sehr, dass die Schäden nicht zu schlimm sind und dass viele Menschen überlebt haben.“ 
 
Im Vorfeld des Taifuns hatten die Mitarbeiter vor Ort Hilfsgüter für die Verteilung an mehr als 5.000 Menschen organisiert. Dazu gehören Nahrungsmittel, Wasser, Hygieneartikel, Plastikplanen, Wasserfilter und Solarlampen. Auch hatte die Organisation die Menschen informiert, wie sie sich bei Eintreffen des Taifuns verhalten sollen und Notrufnummern verteilt. 
 
Es wird erwartet, dass Hagupit die Philippinen am Dienstag verlässt. Noch immer tobt der Taifun über weite Teile des Landes und kann weiterhin große Schäden anrichten.

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