30.01.2015

Überschwemmungen in Mosambik – Hilfe muss ausgeweitet werden

World Vision leistet Nothilfe

World Vision-Mitarbeiter helfen betroffenen Familien bei der Evakuierung.

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Wien, 30.01.2015 - Schwere Regenfälle haben im Südosten Afrikas vor etwas mehr als zwei Wochen große Überschwemmungen verursacht. World Vision leistet Not- und Katastrophenhilfe. Die geplanten Einsätze von World Vision werden in den kommenden 12 Monaten geschätzte Kosten in der Höhe von 3,5 Millionen Euro verursachen.

In Mosambik sind laut offiziellen Angaben 150.000 Menschen betroffen. Die Folgen der Überflutungen sind schwerwiegend: Schulen, Häuser, Gesundheitsstationen, Straßen und Felder sind zerstört. Graham Strong, National Director bei World Vision Mosambik, sagt: „Die Situation in Zambezia (Zentralmosambik) ist kritisch. 52.000 Menschen sind in Notunterkünften untergebracht. Ungefähr 30.000 davon sind Kinder. Diesen Menschen fehlt es an Nahrung, Schutz und sauberem Wasser. Es ist erschreckend!“

World Vision beteiligt sich weiter an Such- und Rettungsaktionen. Um die Ausbreitung von Krankheiten, die durch verunreinigtes Wasser übertragen werden können, zu verhindern, errichtete World Vision Wassertanks und Latrinen in den größten Notunterkünften. Betroffene Familien sollen nun weiters mit Planen, Moskitonetzen, Decken und Hygieneartikeln versorgt werden. Die Hilfe ist langfristig angelegt: In den kommenden 12 Monaten sollen 50.000 Menschen von den Hilfsmaßnahmen profitieren.

Auch Österreichische Projektgebiete betroffen
World Vision Österreich betreut zwei Regionalentwicklungsprojekte in Mosambik – auch dort mussten Menschen ihre Häuser verlassen, Brücken sind eingestürzt und Schulen zerstört. „Derzeit können noch immer nicht alle Teile des Landes erreicht werden. Wir sind aber im vollen Einsatz, um möglichst rasch helfen zu können“, sagt Daniel Streit, Leiter Internationale Programme bei World Vision Österreich. „Vorbereitungen auf Katastrophen gehören zwar zu unserer regulären Projektarbeit, dennoch benötigt es hier jetzt zusätzliche Kapazitäten.“

Kein Schulbesuch ohne Geburtsurkunde
Die Katastrophe hat auch ungeahnte Folgen. Viele Familien haben durch die Überschwemmungen die Geburtsurkunden ihrer Kinder verloren. Ohne diese Papiere ist kein Schulbesuch möglich. „Wir werden mit der Regierung und anderen Organisationen zusammenarbeiten, damit die Kinder so schnell wie möglich neue Geburtsurkunden bekommen und wieder zur Schule gehen können“, erklärt Strong.


World Vision bittet um SPENDEN für den Hilfseinsatz in Mosambik:
World Vision Österreich
Erste Bank
IBAN: AT22 2011 1800 8008 1800
BIC/Swift: GIBAATWW
Kennwort „Mosambik Flut“
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Bilder

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Evakuierung mit dem Boot
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Rettung vor den Fluten
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Zerstörte Brücke
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Kontakt

Mag. Tanja Zach
Presse- und Medienservice
Telefon: 0664/833 94 11
E-Mail: tanja.zach@wveu.org

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World Vision-Mitarbeiter helfen betroffenen Familien bei der Evakuierung.

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