12.02.2015

Flut in Mosambik: neuerliche starke Regenfälle erschweren Hilfseinsätze

Neuerliche Regenfälle erschweren Einsätze

World Vision-Mitarbeiter arbeiten mit der Bevölkerung zusammen, um Hilfsgüter in abgelegene Regionen zu bringen.

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Wien, 12.2.2015 – Neuerliche Regenfälle machen es für Hilfsorganisationen wie World Vision noch schwerer, von der Flut betroffene Gebiete in Mosambik zu erreichen. Chire ist eine dieser abgelegenen Gegenden in Zentralmosambik. World Vision-Teams standen vor extremen Herausforderungen, als sie die ersten Hilfsgüter in die Region brachten. Zwei volle Tage waren sie auf gefährlichen Wegen unterwegs. Die Hilfspakete mussten immer wieder umgeladen werden, um Flüsse und zerstörte Straßen überqueren zu können. Schlechte Wetterbedingungen, kein Strom und zusammengebrochene Mobilfunkverbindungen erschwerten den Einsatz zusätzlich. „Unter diesen Umständen würde man über den Luftweg am schnellsten zu den Menschen gelangen. Aber für Hubschraubereinsätze ist nicht genug Geld vorhanden“, sagt Claudio Jamal, World Vision-Einsatzleiter. Lob kommt von Luís Matias, einem Vertreter der lokalen Regierung: „World Vision ist die einzige Hilfsorganisation, die nach Chire gekommen ist. Die Mitarbeiter haben sich wirklich in Gefahr begeben, um uns zu helfen. Wir sind sehr dankbar dafür!“

150.000 Menschen benötigen dringend Hilfe
Die Überflutungen in Mosambik haben bereits mehr als 150 Menschen das Leben gekostet. Viele haben alles verloren, Häuser, Hütten und landwirtschaftliche Flächen wurden durch die Wassermassen zerstört. Mehr als 150.000 Menschen sind auf Hilfe angewiesen. In Zambezia, der am stärksten betroffenen Provinz, werden in den Notunterkünften die Nahrungsmittel bereits knapp. Lebensmittel, Zelte und Sanitäranlagen werden dringend benötigt. Die erneuten Regenfälle erhöhen auch die Gefahr der Ausbreitung von lebensgefährlichen Krankheiten wie Cholera oder Malaria. World Vision verteilt zur Prävention Wasserreinigungstabletten, Insektenschutzmittel und Moskitonetze.

World Vision bittet um SPENDEN für den Hilfseinsatz in Mosambik:
World Vision Österreich
Erste Bank
IBAN: AT22 2011 1800 8008 1800
BIC/Swift: GIBAATWW
Kennwort „Mosambik Flut“

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Hilfspakete müssen am Weg mehrmals umgepackt werden, um unpassierbare Straßen überqueren zu können.
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Am Weg nach Chire, einer abgelegenen Region in Zentralmosambik, müssen die Pakete streckenweise mit den Händen durch Flüsse getragen werden.
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Hilfspakete werden auf Boote geladen
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Manche Gegenden in Mosambik sind nur mit Booten erreichbar. World Vision-Mitarbeiter sind teilweise mehrere Tage unterwegs, um in diese abgelegenen Regionen zu gelangen.
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Kontakt

Mag. Tanja Zach
Presse- und Medienservice
Telefon: 0664/833 94 11
E-Mail: tanja.zach@wveu.org

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World Vision-Mitarbeiter arbeiten mit der Bevölkerung zusammen, um Hilfsgüter in abgelegene Regionen zu bringen.

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