16.10.2015

World Vision warnt: Nahende Hungerkatastrophe in Äthiopien

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Wien, 16. Oktober 2015 – Aufgrund von Dürre und Ernteausfällen sind in Äthiopien laut Angaben der Behörden 8,2 Millionen Menschen von Hunger bedroht. Die aktuelle Dürre ist eine Folge von El Niño. Dieses Wetterphänomen könnte heuer besonders verheerende Auswirkungen haben. Erst Folgen sind bereits sichtbar. Regen fielen zu gering bzw. blieben ganz aus. Nach Schätzungen des Ethiopia Humanitarian Coordination Teams (EHCT) könnten bis Jänner 2016 sogar 15 Millionen Menschen Nahrungsmittelhilfe benötigen. Zudem werden 350.000 Kinder von schwerer akuter Mangelernährung betroffen sein und lebensrettende Behandlung benötigen. Das prognostizierte Viehsterben wird nicht nur Nahrungsmittelunsicherheit zur Folge haben, sondern auch die Lebensgrundlage vieler Bauern zerstören. Trinkwasserknappheit könnte 1,8 Millionen Menschen betreffen. Krankheiten wie Masern-Epidemien könnten zu einem Anstieg der Kindersterblichkeit führen.

World Vision startet mit Nothilfemaßnahmen
Aufgrund dieser Notsituation hat World Vision im internen Katastrophenwarnsystem bereits die höchste Stufe CAT 3 ausgerufen und startet mit Nothilfemaßnahmen. Der Fokus liegt dabei auf Nahrungsmittelhilfe, Wasser- und Sanitärversorgung sowie Bildung und Kinderschutz. In den nächsten Monaten sollen 2,2 Millionen Menschen in betroffenen Gebieten mit lebensrettenden Maßnahmen erreicht werden.

World Vision ist bemüht, gemeinsam mit der Regierung und anderen UN-Organisationen die Grundversorgung der Menschen in den stark betroffenen Gebieten zu ermöglichen.

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