06.08.2016

Stellungnahme zu den Veruntreuungsvorwürfen gegen einen Mitarbeiter des World Vision Büros Jerusalem-Westbank-Gaza

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Stand: 06.08.2016

Wir sind schockiert über die Vorwürfe und drängen auf eine schnelle Aufklärung.

World Vision geht allen Hinweisen mit größter Sorgfalt nach und hat erste Schritte unternommen:

- World Vision International führt eine ausführliche interne Prüfung durch, um den Vorwürfen nachzugehen.

- World Vision International arbeitet eng mit den zuständigen Behörden zusammen, um die Vorwürfe schnell und umfänglich aufzuklären.

- Die Arbeit an Projekten in Gaza wurde bis auf weiteres unterbrochen.

- In den anderen Gebieten der Region laufen die Projekte weiter, um die Kinder und Familien bestmöglich zu unterstützen

World Vision arbeitet nach den humanitären Prinzipien und distanziert sich ausdrücklich von allen politischen, militärischen und terroristischen Aktivitäten. Mitarbeiter von World Vision helfen weltweit Menschen in Not, unabhängig von ethnischer Herkunft, Religion oder Nationalität. Als Hilfsorganisation haben wir uns dazu verpflichtet, den Ärmsten der Armen zu helfen - vor allem Kindern. Unabhängigkeit hat dabei oberste Priorität. Durch unsere Arbeit fördern wir auch friedensbildende Maßnahmen.

Am 15. Juni 2016 wurde Mohammad el-Halabi auf dem Weg von der Arbeit nach Hause von israelischen Behörden verhaftet. Nach 50 Tagen Haft wurde er am 04. August 2016 angeklagt, die Hamas unterstützt zu haben. Der Mitarbeiter Mohammad el-Halabi war einer von mehreren Zonal Managers (Projektmanager) bei World Vision Jerusalem, Westbank, Gaza mit Verantwortung für Projekte in Gaza. Bis zu einer möglichen Verurteilung des Mitarbeiters im Rahmen eines rechtsstaatlichen Verfahrens, auf das World Vision drängt, gilt die Unschuldsvermutung.

Bei der Auswahl der World Vision Mitarbeiter gelten weltweit strenge Richtlinien, die u.a. - soweit es lokal möglich ist - Hintergrundüberprüfungen der Kandidaten durch professionelle Dienstleister oder auch erweiterte polizeiliche Führungszeugnisse umfassen.

Gemäß des Risikomanagementsystems werden Projekte und Büros von World Vision regelmäßig von internen sowie unabhängigen externen Prüfern kontrolliert. Das World Vision Büro Jerusalem-Westbank-Gaza wurde in den letzten vier Jahren jährlich von einer führenden Wirtschaftsprüfungsgesellschaft überprüft. Dabei wurden keine Unregelmäßigkeiten festgestellt.

World Vision arbeitet in der Region (Israel/palästinensische Gebiete) seit über 40 Jahren und unterstützt Kinder in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Kinderschutz.

Hier finden Sie ein Statement von Kevin Jenkins, CEO und Präsident von World Vision International.

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