02.02.2017

Statement zu Anschuldigungen gegen einen Mitarbeiter in Gaza: Mohammad El Halabi plädiert auf nicht schuldig

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Stand 2.2.2017

Mohammad El Halabi, Mitarbeiter von World Vision Jerusalem, Westbank, Gaza hat heute in allen gegen ihn erhobenen Anklagepunkten zum Missbrauch von Hilfsgeldern auf nicht schuldig plädiert. 
 
Die Vorwürfe gegen Mohammad El Halabi wurden noch nicht in einer öffentlichen Gerichtsverhandlung überprüft und bis zum Beweis des Gegenteils gilt die Unschuldsvermutung. World Vision verurteilt jeden Missbrauch von Hilfsgeldern sowie jegliche Form von Terrorismus oder die Unterstützung dieser Aktivitäten aufs Schärfste.
 
World Vision wurden bisher keine Beweise vorgelegt, die die Anschuldigungen gegen Mohammad El Halabi bestätigen. World Vision geht allen Vorwürfen mit größter Sorgfalt nach. Es wäre wünschenswert, Zugang zu Beweisen zu bekommen. Diese würden uns dabei helfen, eventuelle Lücken in unserem Kontrollsystem zu identifizieren und – falls nötig – Anpassungen vorzunehmen. 
 
Bereits seit mehreren Monaten hat World Vision die Arbeit in Gaza eingestellt und führt eine gründliche und umfangreiche Prüfung der Projekte durch. Diese umfasst eine forensische Untersuchung durch eine renommierte internationale Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Mit einer weiterhin offenen und transparenten Herangehensweise trägt World Vision zur schnellen und lückenlosen Aufklärung des Sachverhalts bei. 
 
Wir sind weiterhin zutiefst betroffen und besorgt über die negativen Auswirkungen auf die Projekte für die Kinder und ihre Familien in Gaza. Mehr als 1,1 Millionen Menschen in der Region sind auf Hilfe der internationalen Gemeinschaft angewiesen. Viele Kinder benötigen zudem dringend psychosoziale Hilfe.
 
World Vision leistet humanitäre Hilfe in besonders schwierigen und gefährlichen Regionen und Ländern. Unser Fokus liegt dabei immer auf dem Wohlergehen der Kinder. Es ist tragisch, dass dieser Vorfall die so wichtige Arbeit in der Bekämpfung von Armut und Ungerechtigkeit, die Milliarden Kinder auf der ganzen Welt betreffen, überschattet. Wir sehen es als unsere Verpflichtung an, transparent und dem laufenden Gerichtsverfahren gegenüber mit Respekt  zu handeln, was auch unseren Werten als christliche Hilfsorganisation entspricht.

Kontakt

Mag. Tanja Zach
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/522 14 22 - 210
Mobil: 0664/833 94 11

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