29.05.2017

Kampf um Mossul: Verheerende Situation für Familien

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Wien, 29. Mai 2017 – In der letzten ISIL-Hochburg in Mossul wütet ein Kampf um die Stadt. World Vision ist besonders um das Wohl der Kinder besorgt, die noch in der Stadt gefangen sind.

Die Zustände sind besorgniserregend: Familien verstecken sich in ihren Häusern mit schwindenden Vorräten an Nahrung und Wasser. Berichten zufolge werden Zivilisten als menschliche Schutzschilder missbraucht.

Zivilisten in und um die Altstadt Mossuls wurden von der Regierung aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Laut Schätzungen der UN könnten in den nächsten Tagen bis zu 200.000 Menschen versuchen, aus der Stadt zu fliehen.

World Vision steht bereit, um die geflüchteten Menschen mit Nothilfemaßnahmen zu unterstützen.

Ian Dawes, Einsatzleiter von World Vision im Irak, sagt: „Die Situation für Familien in Mossul ist schrecklich, und es ist klar, dass sich die Lage noch verschlechtern wird.“

„Drei Jahre unter der Besetzung von ISIL haben verheerende Spuren bei den Kindern hinterlassen. Wir sehen das bei den Kindern, die wir bereits in den Flüchtlingslagern außerhalb der Stadt unterstützen. Manche von ihnen sind dorthin gekommen und waren nicht einmal in der Lage zu sprechen“, erklärt er weiter. „World Vision ist vorbereitet, um die geflüchteten Menschen mit Hilfsgütern zu versorgen und ihnen Schutz zu bieten. Das beinhaltet auch die Unterstützung durch Sozialarbeiter.“

Seit vergangenen Oktober hat World Vision 28.000 Menschen unterstützt, die aus Mossul geflohen sind.

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