29.05.2014

Bosnien: World Vision hilft den betroffenen Familien

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Sarajewo/Wien 29. Mai 2014 – "Jetzt wo das Wasser langsam zurückgeht sehen wir - zum ersten Mal in einigen Landesteilen - das gesamte Ausmaß der Zerstörungen durch die Rekordfluten und auch das Ausmaß der Arbeit, die uns bevor steht", sagt Sarah Bearup, Leiterin der World Vision Projekte in Bosnien und Herzegowina.

Der Regen und die darauffolgenden Überschwemmungen sind die schlimmsten in den letzten 100 Jahren in Bosnien und Herzegowina. Bis zu 1,5 Millionen Menschen - beinahe die Hälfte der Bevölkerung des Landes - sind von dieser Katastrophe betroffen. Offiziellen Zahlen bisher sind nur vage, was vor allem an den komplizierten Strukturen liegt. Internationale Organisationen schätzen aber, dass ungefähr 40.000 Menschen obdachlos wurden - sowohl wegen des Hochwassers, als auch wegen mehr als 3.000 Muren und Hangrutschungen. 15 Gemeinden sind nach wie vor komplett vom Rest des Landes abgeschnitten und können nur über den Luftweg erreicht werden.

World Vision arbeitet bereits seit 1994 in Bosnien und Herzegowina. Fünf der sechs Regionen, in denen die Organisation mit langfristiger Entwicklungszusammenarbeit tätig war, sind massiv betroffen. Noch bevor die Regenschauer vorbei waren, begannen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der akuten Nothilfe. Nahrungsmittel und dringend benötigte Hilfsgüter (Non Food items) wurden innerhalb der ersten 24 Stunden verteilt. Zwei Wochen nach dem Beginn des Hochwassers beginnt World Vision nun mit der Wiederaufbauarbeit.

Jetzt, wo die Wassermassen zurückgehen, steigt die Bedrohung durch andere Gefahren, wie Landminen, Seuchen durch Tierkadaver und verseuchtes Trinkwasser.

World Vision versorgt Familien nun mit Material, dass benötigt wird, um aufzuräumen und ihre Häuser und Wohnungen wieder aufzubauen, Trinkwasser muss gereinigt und desinfiziert werden. Zusätzlich erstellt World Vision gerade mit der UNICEF und der OSZE ein Video, dass über nationale Fernsehkanäle ausgestrahlt wird und Kinder über die Risiken nach der Flut aufklärt und das richtige Verhalten zeigt.

"Viele Schulen sind wegen der Zerstörungen geschlossen. Für die Kinder ist es extrem wichtig, einen sicheren Ort zu haben, an dem sie sich aufhalten können, wo sie lernen können und zu einem geregelten, kindgerechten Tagesablauf zurückfinden können", ergänzt Bearup. World Vision errichtet landesweit gerade 10 sogenannte "Child friendly spaces", die genau diesem Ansatz folgen.

ACHTUNG:
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort stehen für Interviewanfragen gerne zur Verfügung.

World Vision bittet weiter um SPENDEN für die Opfer des Hochwassers:
World Vision Österreich
Erste Bank
IBAN: AT22 2011 1800 8008 1800
BIC/Swift: GIBAATWW
Kennwort „Bosnien“

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