30.09.2018

Erdbeben Indonesien: World Vision-Nothilfeteams in Palu vor Ort – Hilfe läuft an

Infrastruktur zerstört – entlegene Gebiete schwer zu erreichen.
Palu/Wien, 30. September 2018 - Nach dem schwereren Erdbeben und anschließenden Tsunami auf der Insel Sulawesi in Indonesien sind Nothilfeexperten von World Vision in Palu und entlegenen Regionen unterwegs, um die Situation zu bewerten und Soforthilfen einzuleiten. Mitarbeiter des örtlichen Büros verteilen bereits Nahrung für Kleinkinder. Mehrere Lagerhäuser mit Hilfsgütern befinden sich in der Region. Daher ist schnelle Hilfe möglich.
Palu/Wien, 30. September 2018 - Nach dem schwereren Erdbeben und anschließenden Tsunami auf der Insel Sulawesi in Indonesien sind Nothilfeexperten von World Vision in Palu und entlegenen Regionen unterwegs, um die Situation zu bewerten und Soforthilfen einzuleiten. Mitarbeiter des örtlichen Büros verteilen bereits Nahrung für Kleinkinder. Mehrere Lagerhäuser mit Hilfsgütern befinden sich in der Region. Daher ist schnelle Hilfe möglich.
 
Inzwischen ist die Anzahl der Toten nach Behördenangaben auf mehr als 800 gestiegen. Die Zahl könnte noch weiter steigen, da einige Gebiete noch nicht erreicht wurden.
 
Menschen immer wieder in Panik
Kommunikationsleitungen und Infrastruktur sind stark zerstört. Der für Programme in der Region zuständige World Vision-Mitarbeiter Radika Pinto berichtet aus Palu: „Viele Häuser sind zusammengebrochen oder schwer geschädigt. Die Menschen bauen sich jetzt provisorische Unterkünfte auf und sind auf der Suche nach Essbarem. Viele Nachbeben versetzten die Menschen immer wieder in Panik. Sauberes Trinkwasser wird dringend benötigt. Die Wasserleitungen sind zerbrochen.“ Weiter berichtet Pinto, dass Krankenhäuser teilweise zerstört seien. Daher würde das medizinische Personal Verletzte unter freiem Himmel versorgen.
 
Schweres Gerät ist dringend nötig, um verschüttete Menschen zu bergen und Geröll von den Straßen zu räumen, damit ein Durchkommen in andere Regionen möglich ist. Viele Straßen und Brücken sind schwer geschädigt. Elektrizitäts- und Kommunikationsnetzwerke sind teilweise unterbrochen.
 
World Vision fördert in der Region mehrere langfristige Entwicklungsprojekte, über die auch Hilfe geleistet werden kann. Dringend nötig sind nun Hilfsmaßnahmen, die die Menschen mit sauberem Trinkwasser, Nahrungsmitteln, Unterkünften versorgen. Schutzeinrichtungen für Kinder müssen aufgebaut werden.
 

World Vision bittet um Spenden für den Nothilfeeinsatz in Indonesien:
 
World Vision Österreich
Erste Bank
IBAN: AT22 2011 1800 8008 1800
BIC/Swift: GIBAATWW
Kennwort: Erdbeben Indonesien

ACHTUNG REDAKTIONEN: 
Bilder können unter https://drive.google.com/drive/folders/1PIlPBoN-FDc0olGnME0sYQKLWVPeIPxn und https://drive.google.com/drive/folders/1OKXP3rQxb7MH3WnI0FOUKFo3CwUlREX_ abgerufen werden. 
Interviews mit Mitarbeitern vor Ort (in englischer Sprache) können arrangiert werden. Wir vermitteln diese gerne auf Anfrage unter tanja.zach@wveu.org  oder 0664/833 94 11.

Kontakt

Mag. Tanja Zach
Presse- und Medienservice
Telefon: 0664/833 94 11
E-Mail: tanja.zach@wveu.org

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