22.12.2014

Tsunami in Südasien: 10 Jahre danach

Sturmsichere Häuser

Die siebenjährige Aura fährt mit ihrem Bruder Alhariz durch ein Wohnquartier in Indonesien, in welchem World Vision sturmsichere Häuser gebaut hat.

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Wien, 22.12.2014 - Am 26. Dezember jährt sich der Tsunami, der in Südasien 230.000 Menschen in 12 Ländern das Leben gekostet hat, zum 10. Mal. World Vision unterstützte die Betroffenen mit Soforthilfe, Wiederaufbau und Vorbereitung auf weitere Katastrophen.

Mit der Stärke von mindestens 9,2 war das Seebeben, welches den Tsunami am Stephanitag 2004 auslöste, eines der stärksten je gemessenen Beben. Die weltweite Solidarität mit den Opfern und Betroffenen war immens. In Zusammenarbeit mit UN-Organisationen und anderen Hilfswerken implementierte World Vision die bis dahin größte Not- und Katastrophenhilfe: in gleichzeitig fünf Ländern mit einem Budget der weltweiten World Vision-Partnerschaft von rund 290 Millionen Euro.

Über 1 Million Menschen durch Hilfsmaßnahmen erreicht
World Vision leistete in Indonesien, Indien, Thailand, Sri Lanka und Myanmar unbürokratische Soforthilfe. In einer ersten Phase wurden Krankenstationen eingerichtet sowie Lebensmittel und Trinkwasser an die Betroffenen verteilt. Sobald die Grundbedürfnisse der Menschen gedeckt waren, half das Kinderhilfswerk der Bevölkerung, zurück in den Alltag zu finden. Über 137.000 Kindern konnte ein Schulbesuch ermöglicht werden. Außerdem errichtete World Vision 200 Kinderschutzzentren, in denen die Kinder spielen konnten und psychologisch betreut wurden.  „Diese Maßnahmen helfen Kindern, das Trauma der Katastrophe besser zu verarbeiten“,  sagt Daniel Streit, Leiter Internationale Programme World Vision Österreich.

12.000 sturmsichere Häuser wiederaufgebaut
In der Wiederaufbauphase unterstützte World Vision die Bevölkerung in erster Linie durch den Bau sturmsicherer Gebäude. Insgesamt baute die Organisation bis 2009 über 12.000 Häuser und 84 Schulen wieder auf. Zusätzlich wurde die Bevölkerung aber auch darin geschult, künftig selber sicherere Gebäude bauen zu können. Dazu wurden Workshops zu Katastrophenvorsorge abgehalten. World Vision hat auch 12 Radiostationen in abgelegenen und oft von Naturkatastrophen betroffenen Gebieten installiert, damit die Bevölkerung frühzeitig gewarnt werden kann.

Übergang zu langfristigen Entwicklungsprojekten
Heute arbeitet World Vision, wie auch bereits vor dem Tsunami, in langfristigen Entwicklungsprojekten in der Region. Diese beinhalten den Zugang zu Bildung für Kinder, Gesundheitskampagnen sowie Ausbildungen im Bereich Landwirtschaft. „Die Situation der Menschen wird dadurch nachhaltig verbessert. Falls es wieder zu einer Katastrophe kommen sollte, sind die Menschen besser vorbereitet. So können viele Leben gerettet werden“, erläutert Streit.


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