09.09.2015

World Vision verteilt Hilfsgüter an Kinder und Mütter in Serbien

World Vision-Mitarbeiter bei der Verteilung von Hilfsgütern.

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Wien/Subotica, 09. September 2015 – Zehntausende Flüchtlinge aus Syrien und anderen Ländern warten in Nordserbien auf eine Möglichkeit nach Westeuropa zu gelangen. Die Versorgungslage in der Region an der ungarisch-serbischen Grenze ist katastrophal. Die Internationale Kinderhilfsorganisation World Vision begann heute Mittag mit der Verteilung von Hilfsgütern an Kinder und Mütter.

Seit Tagen harren die Flüchtlinge in den Gebieten um die Grenzstädte Subotica und Kanjiza unter miserablen Bedingungen aus. Sie waren zu Fuß durch Mazedonien zur Grenze gelangt und sind völlig erschöpft. Viele schlafen in Parks unter freiem Himmel, Sanitäranlagen gibt es nicht. Nach Behördenangaben überqueren täglich mehr als 2.000 Menschen die Grenze zwischen Mazedonien und Serbien.

„Vor allem die Kinder und ihre Mütter sind am Ende ihrer Kräfte“, sagt Aida Sunje, Katastrophenhelferin der Kinderhilfsorganisation World Vision. „Ich sah viele Menschen, die keine Schuhe mehr hatten, weil diese beim Marsch durch Mazedonien kaputt gegangen waren. Es fehlt mittlerweile an allem, besonders an Windeln und anderen Sanitärartikeln.“

World Vision begann deshalb heute mit der Verteilung von Hygiene-Sets, die speziell auf die Bedürfnisse von Kindern und Müttern zugeschnitten sind. Die Sets enthalten Artikel wie Zahnpflegeprodukte, Seifen und Desinfektionsmittel sowie Windeln, Shampoo und Tampons.

World Vision engagiert sich seit Jahrzehnten für Flüchtlinge aus und in Krisenländern. Die Hilfsorganisation versorgte bislang 2 Millionen Menschen aus Syrien, die nach Jordanien, Libanon, Irak und in die Türkei geflohen sind.

„Die Hilfe für Flüchtlinge in Österreich durch die Bevölkerung war schon vielfach beispielhaft. Auch die Regierung macht deutlich, dass sie ihre Unterstützung ausweiten wird. In Serbien sind aber nicht annähernd die gleichen Ressourcen verfügbar. Wir können nur durch effektive Hilfe vor Ort die unmittelbare Not vor allem von Kindern, Jugendlichen und jungen Müttern mildern", erklärt Sebastian Corti, Geschäftsführer von World Vision Österreich.


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Der 9 Monate alte Muchammad ist gemeinsam mit seiner Mutter aus Syrien geflohen und wartet in Serbien auf die Weiterreise.
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