10.06.2013

Bangladesch: Mehr als 7 Millionen Kinder sind gezwungen, zum Familieneinkommen beizutragen

Kinderarbeiter in Bangladesch

Bildung ist einer der wichtigsten Schritte aus dem Teufelskreis der Armut.

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Pressemitteilung zum Welttag gegen Kinderarbeit: World Vision appelliert an Regierungen, Bevölkerung und Unternehmen, der Kinderarbeit im Asiatischen Raum endlich einen Schlussstrich zu setzen

Bangladesch/Wien, 10.6.2013. – Unterhalb der Oberfläche des im Lichterglanz strahlenden asiatischen Wirtschaftsbooms, sind Millionen Kinder gezwungen unter gefährlichen,schmutzigen und erniedrigenden Bedingungen zu arbeiten. Die sogenannten „unsichtbaren Kinder“ sind weder in einer Schule eingeschrieben, noch offiziell angestellt. Die internationale Arbeitsorganisation schätzt, dass 48 Millionen Kinder alleine im asiatisch-pazifischen Raum in die gefährlichsten Formen der Kinderarbeit verstrickt sind. 

Alleine in Bangladesch arbeiten 7,4 Millionen Kinder. Die Hälfte von ihnen hat noch nie eine Schule besucht. Jedes vierte Kind ist zwischen 6 und 11 Jahre alt. Viele arbeiten auf den Feldern, in der Lebensmittel verarbeitenden Industrie, in Ziegel- oder Textilfabriken oder als Haushaltshilfe. World Vision hat für diese Kinder ein alternatives Bildungsmodul ins Leben gerufen: Dort werden Kinderarbeiter individuell unterrichtet und betreut. Abid Gulzar, Direktor für Anwaltschaft und Kinderrechte bei World Vision Asien erklärt: „Kinderarbeit raubt Kindern nicht nur ihre Kindheit sondern löst auch einen Teufelskreis von Armut und Missbrauch aus. Wir können diesen nur durchbrechen, in dem wir für diese Kinder die Möglichkeit zur Schulbildung, angemessener Ernährung und Gesundheitsvorsorge schaffen.“ 

Alternatives Bildungsmodul für Kinderarbeiter Um Kinder, die in Formen von Kinderarbeit verwickelt sind bestmöglich zu unterstützen, hat World Vision 2010 in der Nähe des Regionalentwicklungsprojekts Gazipur, in Bangladesch ein alternatives Bildungsmodul im Bildungszentrum Vora ins Leben gerufen. Das Zentrum bietet den sogenannten „unsichtbaren Kindern“ eine außerschulische Grundschulbildung. Viele dieser Kinder, die seit 2010 in diesem alternativen Bildungsmodul aufgenommen wurden waren einst Straßenhändler, Hotelpagen, Ladenhüter, Müllsammler, arbeiteten in Ziegel- oder in Textilfabriken. Im alternativen Lern- und Betreuungszentrum kann jedes dieser Kinder für ein Jahr unterrichtet werden, danach sind sie für den regulären 

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