15.05.2013

Etwa 8,2 Millionen Menschen in asiatischen Ländern gefährdet

Auch viele Babys waren vom Zyklon betroffen.

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Wien, 15.5.2013. Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision hat Vorbereitungen
getroffen, um gegebenenfalls Opfern des Zyklons Mahasen, der derzeit über den Golf von
Bengalen rast, schnell helfen zu können. Derzeit sind insbesondere Gebiete in Bangladesch,
Myanmar, Indien und Sri Lanka gefährdet, von dem Tropensturm getroffen zu werden.

Aktuell erwarten Wetter-Experten, dass der Zyklon am Freitag auf Bangladesch trifft.
Etwa 8,2 Millionen Menschen leben in den Gebieten, die von Auswirkungen des Sturms, wie
Überschwemmungen, Flutwellen und heftigen Niederschlägen betroffen sein könnten.
Im Rahmen der Vorsorgemaßnahmen hat die Kinderhilfsorganisation Mitarbeiter und
Mitglieder von Gemeinden mobilisiert, um Hilfsmaßnahmen umzusetzen. In
Zusammenarbeit mit Partnern sollen nach Abklingen des Sturms auch schnell
Rettungsmaßnahmen durchgeführt werden können. „Unsere Mitarbeiter in allen vier
betroffenen Ländern arbeiten eng mit den Regierungen zusammen. Durch die Umsetzung
der Notfallpläne, die wir oft mit den Menschen geübt haben, können wir hoffentlich
Schäden und Opfer vermeiden“, so Angelina Theodora, Expertin für Katastrophenhilfe in
Asien. „Insbesondere die Kinder haben wir hierbei im Fokus. Es ist besser, jetzt mehr
Vorsorge zu treffen, auch wenn der Zyklon nicht so schlimm werden sollte, als hinterher
Menschenleben beklagen zu müssen.“

In Bangladesch und Myanmar hat World Vision unter anderem Hygiene-Sets, Lebensmittel
und Trinkwasser bereit gestellt, die im Ernstfall an Betroffene und Überlebende verteilt
werden können. Außerdem hilft die Organisation bei der Bereitstellung von
Notunterkünftigen und Kinderbetreuungszentren. In Indien und Sri Lanka setzt World Vision
gemeinsam mit den Gemeinden die im Vorfeld erarbeiteten Notfallpläne um.
Die Asien-Pazifik-Region ist sehr häufig von Naturkatastrophen betroffen. Daher hat die
Hilfsorganisation in der Projektarbeit einen starken Fokus auf Katastrophenvorsorge und
Katastrophenmanagement gerichtet.

INTERVIEWS mit World Vision Kollegen vor Ort vermittelt die Pressestelle
Kontakt: Pressestelle 0664/833 94 11 oder andrea.janousek@worldvision.at

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