05.11.2014

Taifun Haiyan: 1 Jahr danach

World Vision konnte mehr als 1 Million Menschen helfen. Nach der Nothilfe geht es um den langfristigen Wiederaufbau.

Ein Jahr nach dem Taifun Haiyan

Die Auswirkungen und Schäden durch den Jahrhunderttaifun sind noch allerorts gegenwärtig.

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Wien 5. November 2014 – Vor einem Jahr, am 8. November 2013 fegte mit Taifun Haiyan einer der stärksten Wirbelstürme über die Philippinen. Er hinterließ Tod und Zerstörung. World Vision ist seit über 50 Jahren mit langfristigen Entwicklungsprojekten auf den Philippinen tätig und konnte deshalb nach Taifun Haiyan sofort die leidtragende Bevölkerung mit dem Nötigsten versorgen und mit dem Wiederaufbau beginnen. Die weltweite World Vision Partnerschaft leistete im ersten Jahr Hilfe im Gesamtwert von rund 67 Millionen Dollar und erreichte damit insgesamt mehr als 1 Million Menschen in Not.

Nachhaltige Unterstützung in drei Phasen
Die Unterstützung von World Vision ist langfristig angelegt und in drei Phasen aufgeteilt:
In der ersten Phase – der Soforthilfe-Phase – hat die Kinderhilfsorganisation der notleidenden Bevölkerung Lebensmittel, Trinkwasser, Notunterkünfte und Hygienesets verteilt sowie Kinderschutzzonen errichtet. Diese Phase konnte bereits im Februar abgeschlossen werden.

In der Wiederaufbau-Phase, welche noch bis zum ersten Jahrestag andauert, wurden solide Häuser gebaut, sanitäre Anlagen errichtet und Hygieneschulungen durchgeführt. Außerdem wurden die Familien bei Wiederaufbau ihrer kleinbäuerlichen Strukturen unterstützt, um ihr Einkommen zu sichern. Auch öffentliche Gebäude wie Schulen, Gesundheitszentren und lokale Wasserversorgungssysteme wurden wieder aufgebaut und ausgestattet. Außerdem konnten sich Frauen und Männer wieder ein erstes Einkommen verdienen, indem sie sich aktiv an den Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten beteiligt hatten. So konnten beispielsweise die Straßen schnell von Schutt und Baumstämmen befreit werden.

In den kommenden zwei Jahren wird sich World Vision in Form der dritten Phase der Unterstützung nach Taifun Haiyan – der Rehabilitations-Phase – besonders um die nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation der Menschen kümmern. Eine der am meisten vom Super-Taifun betroffenen Inseln ist Leyte mit der Hauptstadt Tacloban. Gemeinsam mit der Regierung wird World Vision unter anderem dort in den Bau von Schulen und Häusern investieren. Bereits heute wurden 2.500 Häuser für Familien, die ihr Zuhause wegen dem Wirbelsturm verloren hatten, gebaut. Diese Gebäude sind so errichtet und ihr Standort wurde entsprechend gewählt, dass sie einem künftigen Taifun standhalten.

World Vision bleibt, um Nachhaltigkeit sicherzustellen
Andrew Rosauer, Leiter des Katastropheneinsatzes von World Vision auf den Philippinen erklärt das weitere Vorgehen: «Unser Versprechen bleibt – wir werden in den kommenden zwei Jahren weiterhin eng mit der Bevölkerung und den lokalen Behörden zusammenarbeiten, damit unser Einsatz in der Wiederaufbau- und Rehabilitations-Phase ebenso effizient ist, wie es unsere Soforthilfe in den ersten Monaten nach der Katastrophe war.»

Über World Vision
World Vision ist eine überkonfessionelle christliche Hilfsorganisation mit den Arbeitsschwerpunkten nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Hilfe und entwicklungspolitische Anwaltschaft. Im Mittelpunkt der Arbeit von World Vision steht die Unterstützung von Kindern, Familien und ihrem Umfeld bei der Überwindung von Armut, Hunger und Ungerechtigkeit – unabhängig von Religion, Nationalität, Kultur oder Geschlecht. World Vision Österreich ist seit 1999 Mitglied der weltweiten World Vision-Partnerschaft. Projekte und Programme in 95 Ländern der Welt erreichen jährlich rund 120 Millionen Menschen.

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