08.05.2015

Taifun Haiyan: World Vision erreichte in den ersten 18 Monaten mehr als 1 Million Menschen

Bericht zeigt: Nach Taifun Haiyan erreichte World Vision in den ersten 18 Monaten mehr als 1 Million Menschen

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Wien, 08.05.2015 - Am 8. November 2013 um 4:40 Uhr Ortszeit fegte mit Taifun Haiyan einer der stärksten Wirbelstürme aller Zeiten über die Philippinen. Er brachte Tod und Zerstörung über weite Teile der Visayas-Inselgruppe. Die Bevölkerung versucht seitdem, in ein normales Leben zurückzufinden. Dieser Weg ist allerdings für viele Menschen sehr schwer. Viele haben durch Haiyan nicht nur ihr Zuhause, sondern auch ihre Einkommensgrundlage verloren. Die Zahlen spiegeln das Ausmaß der Katastrophe wider: 14,1 Millionen Menschen in 44 Provinzen waren von der Katastrophe betroffen, mehr als 4,1 Millionen mussten ihre Häuser verlassen, 6.201 Menschen starben und 1.785 sind noch immer als vermisst gemeldet. 1,1 Millionen Häuser und 33 Millionen Kokosnuss-Bäume (eine maßgebliche Einnahmequelle für rund 5,9 Millionen Arbeiter) wurden zerstört. Das gesamte wirtschaftliche Ausmaß wird sich vermutlich erst in ein paar Jahren zeigen. Schätzungen der Schäden liegen bei ungefähr 13 Milliarden US-Dollar (nach UNISDR).

World Vision half über 1 Million Menschen
World Vision konnte in den 18 Monaten seit der Katastrophe viel erreichen, wie der heute veröffentlichte Bericht über den Hilfseinsatz zeigt. In der ersten Phase der Soforthilfe versorgte die Kinderhilfsorganisation die Bevölkerung mit dringend benötigten Hilfsgütern. Lebensmittel, Trinkwasser, Notunterkünfte und Hygienesets wurden in 566 Barangays (Dörfer bzw. Stadtteile) bereitgestellt.
In der Wiederaufbau-Phase, die bis ein Jahr nach der Katastrophe andauerte, wurden solide Häuser gebaut, sanitäre Anlagen errichtet und Hygieneschulungen durchgeführt. Weitere Schwerpunkte lagen auf Bildung, Gesundheit und Infrastruktur.
Bis heute hat World Vision mit den Hilfseinsätzen mehr als eine Million Menschen erreichen können – das sind fast 9% der Gesamtbevölkerung der Visayas-Region. Jetzt – in der aktuellen Rehabilitationsphase – konzentriert sich World Vision vor allem auf die nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation der Menschen: sowohl in ländlichen Gegenden als auch in Tacloban, der am härtesten getroffenen Stadt. Auch Katstrophenvorsorge-Maßnahmen werden weiterhin umgesetzt, um die Bevölkerung auf mögliche weitere Naturkatastrophen besser vorzubereiten.

 

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