21.04.2026 | 1 Bild

Earth Day: Wiederbegrünung gegen Klimaschäden

Wiederbegrünung mit FMNR © World Vision

Tony Rinaudo, der für World Vision lange tätig ist, begrünt trockene Landstriche mit vorhandenem Wurzelwerk.

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Die massiv negativen Auswirkungen des Klimawandels gerade in den ärmeren Regionen der Welt dürfen aufgrund der aktuellen Krisen nicht aus den Augen verloren werden. Darauf macht die internationale Hilfsorganisation World Vision zum „Earth Day“ am 22. April aufmerksam. Eine Methode, um die Folgen besser bewältigen zu können: Wiederbegrünung mit einer Methode, die auf bestehendes Wurzelwerk zurückgreift.

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Wien, 21.04.2026 – Die massiv negativen Auswirkungen des Klimawandels gerade in den ärmeren Regionen der Welt dürfen aufgrund der aktuellen Krisen nicht aus den Augen verloren werden. Darauf macht die internationale Hilfsorganisation World Vision zum „Earth Day“ am 22. April aufmerksam. Eine Methode, um die Folgen besser bewältigen zu können: Wiederbegrünung mit einer Methode, die auf bestehendes Wurzelwerk zurückgreift.

Trockenheit und Dürren oder Starkregen und Überschwemmungen: Der Klimawandel und damit verbunden der Ausfall von Ernten ist für die Menschen in den Ländern des globalen Südens zum Teil zum Überlebenskampf geworden. Um mit den Folgen besser umgehen zu können, hat der „Waldmacher“ Tony Rinaudo, der für World Vision seit langem tätig ist, „FMNR“ (Farmer Managed Natural Regeneration) entwickelt. Sein Ansatz: Aus bestehenden Wurzeln im Untergrund neues Grünland schaffen ohne eine kostenintensive Pflanzung von Bäumen.

Heute setzt World Vision die FMNR-Methode in 27 Ländern um und hat bereits Millionen Hektar trockener Flächen wieder fruchtbar gemacht. Rinaudo war Anfang der 1980er Jahre im Niger tätig und versuchte Bäume zu pflanzen, aber der Erfolg blieb damals aus. Er stellte aber fest, dass selbst im Sand der Wüste Wurzelwerk zu finden war, das mit der richtigen Technik wieder zu Bäumen herangezogen werden kann. Seitdem schult er die lokalen Bauern, um mit der Wiederaufforstung dem Klimawandel entgegenwirken und gleichzeitig wieder Land für die Landwirtschaft nutzbar zu machen. 2018 erhielt er für den FMNR-Ansatz den alternativen Nobelpreis.

Mit Wiederbegrünung durch FMNR kann nicht nur der Landverödung Einhalt geboten werden. Es werden auch die Erträge in der Landwirtschaft gesteigert. Das trägt dazu bei, die Lebensgrundlage vieler Menschen abzusichern und beugt damit Konflikten um Ressourcen vor, betont World Vision.

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