Meldungsübersicht
Ein neuer Report der internationalen Hilfsorganisation World Vision stellt fest, dass vor allem Frauen, die mit ihren Kindern auf der Flucht sind, mit den schwierigen Bedingungen im Winter zu kämpfen haben. Das zeigt sich nicht nur in der Ukraine, sondern vor allem auch in den schon lange bestehenden Krisenherden in Syrien und Afghanistan. Viele geflüchtete Frauen und Kinder leben dort in Camps und haben keine Möglichkeit, ein ausreichendes Einkommen zu erwirtschaften. Es fehlt daher an Heizmaterial. Deshalb greifen sie bei Minusgraden auch auf gefährliche Heizmethoden zurück.
Nach fast zwölf Jahren Bürgerkrieg in Syrien sind 4,6 Millionen Menschen im Nordwesten des Landes rund um Idlib im Konflikt gefangen. 80 Prozent davon sind Frauen und Kinder. Die meisten von ihnen mussten aus ihren Heimatgemeinden fliehen, annähernd zwei Millionen leben daher in Flüchtlingscamps. Hunger gehört in der tristen wirtschaftlichen Situation zum Alltag, vor allem aber ist die mentale Gesundheit gefährdet.
Nachdem am Montag Indonesien von einem Erdbeben der Stärke 5,6 erschüttert worden ist, hat die internationale Hilfsorganisation World Vision ihre Soforthilfe gestartet. Teams haben bereits in der Region um Cianjur die ersten Maßnahmen gestartet.
World Vision: Mittlerweile 45 Millionen Kinder unterernährt – Welternährungstag, 16.10.
Ein neuer Bericht der internationalen Hilfsorganisation World Vision zeigt zum Welternährungstag auf, wie die massiv steigenden Lebensmittelpreise die globale Hungerkrise verstärken und damit 45 Millionen Kindern der Hungertod droht.
UN-Vollversammlung aufgefordert, jetzt Leben zu retten
Neuesten Daten zufolge stirbt etwa alle vier Sekunden ein Mensch an Hunger. 238 internationale und lokale Nichtregierungsorganisationen fordern angesichts dieser schockierenden Tatsache die Staats- und Regierungschefs auf, bei der 77. UN-Generalversammlung Maßnahmen zu beschließen, um die sich zuspitzende weltweite Hungerkrise zu bekämpfen.
Hungerkrise
Hilfsorganisation ruft Geber zu sehr raschem Handeln auf, um Menschenleben zu retten
„Es ist etwas vom Traurigsten, wenn ein Kind hungrig zu Bett gehen muss. Wir dürfen nicht mehr zulassen, dass dies in Afghanistan weiterhin täglich passiert“, appelliert Asuntha Charles, die Direktorin von World Vision Afghanistan, im Umfeld der UN-Generalversammlung in New York. Die internationale Kinderhilfsorganisation macht auf die Hungerkrise, die weltweit gravierende Ausmaße angenommen hat, aufmerksam und fordert die internationale Gemeinschaft zu raschem Handeln auf: Um Menschenleben zu retten, müssten die Hilfsgelder unverzüglich erhöht werden.
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