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UN-Vollversammlung aufgefordert, jetzt Leben zu retten
Neuesten Daten zufolge stirbt etwa alle vier Sekunden ein Mensch an Hunger. 238 internationale und lokale Nichtregierungsorganisationen fordern angesichts dieser schockierenden Tatsache die Staats- und Regierungschefs auf, bei der 77. UN-Generalversammlung Maßnahmen zu beschließen, um die sich zuspitzende weltweite Hungerkrise zu bekämpfen.
Hungerkrise
Hilfsorganisation ruft Geber zu sehr raschem Handeln auf, um Menschenleben zu retten
„Es ist etwas vom Traurigsten, wenn ein Kind hungrig zu Bett gehen muss. Wir dürfen nicht mehr zulassen, dass dies in Afghanistan weiterhin täglich passiert“, appelliert Asuntha Charles, die Direktorin von World Vision Afghanistan, im Umfeld der UN-Generalversammlung in New York. Die internationale Kinderhilfsorganisation macht auf die Hungerkrise, die weltweit gravierende Ausmaße angenommen hat, aufmerksam und fordert die internationale Gemeinschaft zu raschem Handeln auf: Um Menschenleben zu retten, müssten die Hilfsgelder unverzüglich erhöht werden.
Welttag der Humanitären Hilfe, 19.8.
Mehr als sieben Millionen Menschen leiden in Somalia an Hunger, die Hälfte der Kinder in Afghanistan sind unterernährt und der Krieg in der Ukraine hält unvermindert an: Zum Welttag der Humanitären Hilfe ist die internationale Gemeinschaft gefordert. „Österreich hat vor allem in der Ukraine-Hilfe sehr viel geleistet“, erklärt dazu der Geschäftsführer von World Vision Österreich, Sebastian Corti. „Die massive Hungerkrise in Afrika genauso wie die humanitäre Katastrophe in Afghanistan machen aber noch weitere Anstrengungen notwendig.“
Neuer Bericht warnt vor massiver Unterernährung, zunehmender Kinderarbeit und Zwangsheirat
Afghanistans vergessene Kinder sind von Hungertod, Kinderarbeit und Zwangsheirat bedroht, warnt heute die internationale Hilfsorganisation World Vision in einem neuen Bericht. Die internationale Gemeinschaft müsse sofort Hilfe bereitstellen.
  • Urlaubssaison zwingt geflüchtete ukrainische Familien zum Verlassen von Hotels in Rumänien und Bulgarien
  • Wirtschaftlicher Druck und Kürzungen bei Hilfen veranlassen Menschen dazu, an unsichere Orte zurückzukehren

Fünf Monate nach Beginn der Invasion in die Ukraine sind viele Ukrainer und Ukrainerinnen auf dem Weg zurück in die Heimat – trotz aller Gefahren. Wirtschaftlicher Druck sei einer der Hauptgründe dafür: Hilfen für Flüchtlinge sind in einigen Ländern zurückgefahren worden und die persönlichen Ersparnisse seien erschöpft, erklärt die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision. Auch die Urlaubssaison zwingt Geflüchtete dazu, erneut Schutz zu suchen, weil sie die kostenlos bereitgestellten Hotelzimmer in den Tourismusorten Rumäniens und Bulgariens aufgeben müssen.
Ukraine Sommercamps
34 Ferienlager für tausende Kinder - Interviewpartner (auch auf Deutsch)
Einfach zum nächsten Badesee fahren und die Ferien genießen – das geht für viele Kinder in der Ukraine derzeit nicht. Doch auch sie sollen in diesem Sommer etwas Schönes erleben können. World Vision hat mit Hilfe lokaler Partner 34 Ferienlager in der Ukraine ins Leben gerufen, um Kindern eine dringend benötigte Auszeit vom Kriegs- und Fluchtalltag zu ermöglichen.  Dank der Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen können mehr als 2700 Mädchen und Jungen aus verschiedensten Teilen des Landes an den Aktivitäten teilnehmen, unter anderem in den Regionen Kiew, Lwiw, Zakarpatska und Chernivtsi.
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