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Satellitenanalyse von World Vision: Im Sudan sind 40.000 Quadratkilometer Ackerland zerstört

Fläche, die der Hälfte von Österreich entspricht, durch Konflikt geschädigt - Hunger als Folge
Sudan - Ackerland zerstört © World Vision

Sudan: 40.000 Quadratkilometer Ackerland sind zerstört, Millionen Menschen sind auf der Flucht.

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Neue Satellitenanalysen von World Vision zeichnen ein alarmierendes Bild: Der Krieg im Sudan zerstört nicht nur Städte und Dörfer, sondern auch die landwirtschaftliche Grundlage des Landes. Seit Beginn des Konflikts im April 2023 wurden nahezu 40.000 Quadratkilometer Ackerland – eine Fläche, die fast der Hälfte von Österreich entspricht – schwer geschädigt. World Vision warnt, dass ohne rasches internationales Handeln ganze Ernährungssysteme in mehreren Regionen des Landes dauerhaft zusammenbrechen könnten.

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Wien, 08.07.2026 – Neue Satellitenanalysen von World Vision zeichnen ein alarmierendes Bild: Der Krieg im Sudan zerstört nicht nur Städte und Dörfer, sondern auch die landwirtschaftliche Grundlage des Landes. Seit Beginn des Konflikts im April 2023 wurden nahezu 40.000 Quadratkilometer Ackerland – eine Fläche, die fast der Hälfte von Österreich entspricht – schwer geschädigt. World Vision warnt, dass ohne rasches internationales Handeln ganze Ernährungssysteme in mehreren Regionen des Landes dauerhaft zusammenbrechen könnten.

Für den Bericht „The Hollowed Earth“ verglich World Vision hochauflösende Satellitendaten aus den Jahren 2023 bis 2025. Die Analyse zeigt nicht nur massive Schäden an landwirtschaftlichen Flächen, sondern einen weitreichenden Zusammenbruch der landwirtschaftlichen Produktion. Besonders betroffen ist das Bewässerungsgebiet Gezira Scheme, einst die wichtigste Kornkammer des Sudan. Zerstörte Infrastruktur, eingeschränkter Zugang zu Land und Wasser sowie unterbrochene Lieferketten für Treibstoff und Dünger führen dazu, dass vielerorts kaum noch Lebensmittel produziert werden können.

Die Satellitenbilder dokumentieren damit nicht nur die Folgen des Krieges – sie zeigen, wie die Ernährungsgrundlage eines ganzen Landes schwindet. Die humanitären Folgen sind dramatisch.

Der Sudan erlebt derzeit die größte Vertreibungskrise weltweit. Rund 1,8 Millionen Kinder sind in Nachbarländer geflüchtet, mehr als 3,7 Millionen Kinder wurden innerhalb des Landes vertrieben. Millionen Familien suchen Schutz in Regionen, in denen Ackerland zerstört und Wasser knapp ist. Gleichzeitig haben der Zusammenbruch der Landwirtschaft, unterbrochene Handelswege und gestörte Märkte dazu geführt, dass 41 Prozent der Bevölkerung unter akuter Ernährungsunsicherheit leiden. 5,5 Millionen Menschen befinden sich bereits in einer Hungerkrise der Stufe „Notlage“ oder „Katastrophe“.

World Vision fordert die internationale Gemeinschaft auf, die lebensrettende Nahrungsmittel-, Ernährungs- und Gesundheitsversorgung dringend auszubauen. Gleichzeitig müssen der Zugang zu Land und Wasser geschützt, Bewässerungssysteme wiederhergestellt, humanitäre Hilfe ungehindert ermöglicht und die Bemühungen für einen nachhaltigen Frieden verstärkt werden.

Den Bericht zum Download finden Sie hier:

https://worldvision.at/wp-content/uploads/2026/07/W370-0241-001.pdf

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