25.06.2026 |
Wien, 25.06.2026 - Nach dem Erdbeben der Stärke 7,2, dem Sekunden später ein Hauptbeben der Stärke 7,5 folgte, laufen die Vorbereitungen für die Katastrophenhilfe an. Das Epizentrum des Bebens lag in der Gemeinde Montalbán im Bundesstaat Carabobo und war in Caracas, La Guaira, Carabobo, Aragua, Miranda, Yaracuy und Falcón sowie in Teilen Kolumbiens und auf mehreren karibischen Inseln spürbar.
World Vision ist seit 2019 mit Hilfsmaßnahmen in Venezuela aktiv. Bisherige Projekte konzentrierten sich auf Ernährungssicherung, Kinderschutz und Gesundheit. In genau diesen Projektregionen sind die Teams jetzt im Einsatz und ermitteln den konkreten Bedarf. Besondere Sorge bereitet die mögliche Überlastung des ohnehin angeschlagenen Gesundheitssystems.
Luis Colmenarez, Mitarbeiter von World Vision Venezuela, befand sich zum Zeitpunkt des Bebens in einem Kino, rund vier Stunden von Caracas entfernt:
„Wir saßen mitten im Film, als plötzlich alles dunkel wurde und zu schwanken begann. Menschen liefen schreiend durcheinander. Kinder schrien vor Angst. [...] Das Beben dauerte zwei bis drei Minuten. Es fühlte sich endlos an. [...] Krankenhäuser sind überfüllt, Patienten werden auf der Straße behandelt.“
Interviewmöglichkeit:
Für Interviewmöglichkeiten in englischer und spanischer Sprache stehen unsere Kollegen, Peter Gape (National Director World Vision Colombia and Venezuela) und Maribel Prada (Country Manager Venezuela) zur Verfügung.
Hier können Sie spenden:
World Vision Österreich - Erdbeben in Venezuela
Bank: Erste Bank
IBAN: AT22 2011 1800 8008 1800