19.05.2020

Super-Zyklon Amphan bewegt sich auf Bangladesch und Indien zu

Rohingya Flüchtlingslager in Cox’s Bazar liegt in der Zugbahn des Zyklons

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Dhaka / Neu Delhi, 19. Mai 2020 - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision beobachtet mit größter Sorge den Super-Zyklon Amphan, der sich schnell auf Bangladesch und Indien zubewegt und morgen auf Land treffen könnte. Mehrere Projektgebiete von World Vision in beiden Ländern liegen in der Zugbahn des Zyklons, u.a. das Rohingya-Flüchtlingslager Cox’s Bazar und mehrere Seehäfen in Bangladesch. Aktuell leben etwa 850.000 Menschen in den Flüchtlingslagern von Cox’s Bazar, die Hälfte davon Kinder.

Bewohner und Fischer der betroffenen Regionen wurden gewarnt, sich in Sicherheit zu bringen. Tiefliegende Gebiete der Küstenbezirke in Bangladesch, sowie die vorgelagerten Inseln könnten von einer Sturmflut betroffen sein. World Vision ist auch in mehreren der Küstengebiete tätig, die möglicherweise vom Zyklon Amphan betroffen sein könnten. Mitarbeiter und Gemeinden wurden in Alarmbereitschaft versetzt. Zu den am stärksten gefährdeten Gebieten gehören zwei Distrikte im Süden Bangladeschs, in denen World Vision mit Hilfs- und Projektmaßnahmen tätig ist.

"Derzeit haben wir alle Ressourcen in Indien und Bangladesch für unseren COVID-19-Hilfseinsatz mobilisiert. Ein Zyklon jeglicher Intensität stellt uns vor große Herausforderungen“, sagt Cherian Thomas, Regionalleiter bei World Vision für Süd-Asien und den Pazifikraum. „Unsere größte Sorge gilt der Sicherheit und dem Wohlergehen von Kindern und Frauen, insbesondere im Zusammenhang mit einer Evakuierung. Unsere Teams in beiden Ländern beobachten die Situation und stehen für einen Nothilfeeinsatz bereit."

Die Kinderhilfsorganisation hat gemeinsam mit der Regierung einen Krisenreaktionsplan aufgestellt. Erste Evakuierungen wurden bereits durchgeführt, Hilfsgüter bereitgestellt und Schutzbauten wurden errichtet.

In Indien könnte der Zyklon die Regionen Odisha und West Bengalen mit heftigen Stürmen und Regenfällen überziehen. Die Betroffenen wurden aufgefordert, sich in sichere Schutzräume zu begeben. Viele Menschen haben jedoch angesichts der Corona Epidemie Angst, sich in engen Räumen aufzuhalten.

INTERVIEWMÖGLICHKEIT:
In Indien und Bangladesch stehen Kollegen für Interviews (auf Englisch) zur Verfügung. Bitte um Anfrage an tanja.zach@wveu.org oder 0664-833 94 11

Kontakt

Mag. Tanja Zach
Presse- und Medienservice
Telefon: 0664/833 94 11
E-Mail: tanja.zach@wveu.org

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